Stadtrat

Wiederaufbau der Badhütte

Nach dem verheerenden Brand vom 22. auf den 23. Dezember 2024 nahm der Stadtrat unverzüglich die Arbeiten für den Wiederaufbau der Badhütte auf. Leider konnte die Brandursache nicht eindeutig geklärt werden. Als wahrscheinlichste Ursache gelten ein technischer Defekt oder ein unvorsichtiger Umgang mit eingeschalteten Elektrogeräten. Hinweise auf Brandstiftung gibt es keine.

Bereits der Rückbau gestaltete sich anspruchsvoll. Die erhaltenen Bauteile wurden gezielt gesichert. Die Badhütte wird 1:1 rekonstruiert, um Kulturobjekt-Status, Konzession und Beiträge des Kantons zu sichern. Fachleute erarbeiteten das Wiederaufbauprojekt anhand von Plänen, Fotos, Massen und geretteten Originalteilen.

Die vertieften Untersuchungen ergaben, dass die Betonplattform nicht wiederverwendet werden kann. Das verteuert das Projekt erheblich. Der Voranschlag (+/- 10 %) geht von Gesamtkosten in der Höhe von 6,5 Mio. Franken aus, inkl. Ausstattung, Planungs- und Vorbereitungskosten.

Die GVSG übernimmt eine Schadensumme von 1,8 Mio. Franken. Die Restkosten sind durch Beiträge der öffentlichen Hand sowie insbesondere durch erhoffte Spenden zu decken. Der Stadtrat will dafür eine Stiftung ins Leben rufen, welche überdies die Konzession der Badhütte übernehmen und den Wiederaufbau verantworten soll. Ziel bleibt, die Badhütte der Bevölkerung und der Region möglichst rasch zurückzugeben.

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